Knackt das Ballett Zürich den Nussknacker?

Interview mit Christian Spuck über das neue Ballett NUSSKNACKER UND MAUSEKÖNIG am Opernhaus Zürich

Der NUSSKNACKER ist DAS weltberühmteste Weihnachtsballett. Warum braucht es eine Neuinszenierung?

Meine Neuinszenierung basiert auf der Original-Nouvelle von E.T.A. Hoffmann. Mich faszinierte die Idee, die Geschichte der Prinzessin Pirlipat wieder in das Ballett zu integrieren. Da lassen sich dann all die schrägen Theaterregister mit viel Ironie und Humor ziehen.

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Magie der Ballettfotografie

Interview mit Nadja Saidakova, Primaballerina am Staatsballett Berlin

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war dieser Ballettkalender. Die sensationellen Fotos der Primaballerina Nadja Saidakova erfreuen mich jeden Tag. Das März-Foto von Nadja und Michael Banzhaf erhielt erst jetzt eine besondere Bedeutung, denn Michael Banzhaf gab am 1. März 2017 seine Abschiedsvorstellung. Continue reading “Magie der Ballettfotografie”

3 Mega-Trends im zeitgenössischen Tanz

Symposium für Tanzschaffende von Migros Kulturprozent im Rahmen des Tanzfestivals STEPS am 13. April 2016

Thema: Kollisionen und Konjunktionen. Von der Zukunft früherer und den Bedingungen heutiger Aufbrüche.

Diskussion mit Isabella Spirig Quelle: Webseite steps.ch

Zum internationalen Tanzfestival STEPS kommen alle zwei Jahre ein Dutzend zeitgenössische Tanzcompagnien aus der ganzen Welt und zeigen in 90 Vorstellungen ihre besten Produktionen. Im Rahmen des Symposiums nutzten Tanzschaffende aus der Schweiz die Gelegenheit, mit den internationalen Tanzexperten über die Zukunft des Tanzes zu diskutieren.

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Tanzen wir bald mit Robotern?

Huang yi & KUKA zeigt einen poetischen Dialog zwischen 3 Tänzern und einem Industrieroboter beim Tanzfestival STEPS 

STEPS hat sich dieses Jahr Tanzproduktionen mit dem Thema Zukunft ausgesucht. Der Tanz mit einem Roboter ist eine Option. Warum nicht? Vor allem, da Roboter heute schon viele alltägliche Dinge übernehmen.

Huang_Yi_Huang_Yi_&_Kuka_by_Jacob_Blickenstaff_3.jpgHuang yi mit seinem selbst gebauten Industrieroboter. Quelle: Steps.ch

Das Stück ist schwer zu beschreiben und schwer zu beurteilen! Hier meine wichtigsten Eindrücke:

Die Tücken der Technik
Gleich zu Beginn der Vorstellung gibt es ein Problem mit der Technik. Jede Minute Robotertanz benötigt 10 Stunden Programmierarbeit. Da kann schon mal was schief gehen.

Der Roboter KUKA bewegt sich
Langsam und bedacht. Jede Bewegung ist im Detail geplant. Hörbar ist nur das surrrende Maschinengeräusch! Dabei führt der Tanz zu einer vorsichtigen Annäherung. Nach und nach entwickelt sich ein “bewegter und bewegender”Dialog. Der Tänzer bringt KUKA einzelne Bewegungen bei und umgekehrt.

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Degas Ballerina re-created in Valentino for 15.000 Dollars

Harper’s Bazaar just did an amazing photo-shoot with rising star Misty Copeland, the first African American Female Principal Dancer with A.B.T., channeling the famous Degas ballerinas in Designer dresses of Valentino, Roberto Cavalli and Alexander McQueen.

Misty Copeland Degas.jpgMisty Copeland in Valentino – photoshoot By Haper’s Bazaar

Why are Degas paintings still popular today?

I love the paintings of Degas, as his works transport us into the inner sanctum of the ballerina. As observers within the Paris rehearsal rooms, we see the dancers as they really are – authentic, hard working and totally focussed on their bodies and their movement. The smallest details reveal themselves within the paintings – the rustle of a skirt, the quiet word of the ballet master to correct a movement or the preparing for an arabesque.
It’s a world away from the performance stage where the dancers appear perfect and totally in control.

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DADA, DANCE and 50 SWISS FRANCS

Do you know who the women on the 50 Swiss Franc note is?  Do you anything about DADA?

Well, that lady is Sophie Taeuber Arp, a Swiss artist and contemporary dancer who was performing in DADA -costumes at the opening night of DADA in Caberet Voltaire in 1916. She has been studying dance with Mary Wigman at Rudolf von Laban choreographic training center in Zurich where she learned about a radical modern form of expressive movement art. She always wore handmade cubism-like masks to cover her face, as she was a professor at a Zurich Art School.

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